Ostersonntag

Jesus ist auferstanden.
Auferstanden?
Er ist wahrhaftig auferstanden!
Gott macht einen Neuanfang.

Ich fühle mich
selbst
wieder lebendig.

Ich bin voller Hoffnung,
dass auch über mich
der Tod nicht das letzte Wort hat.

Ich wende mich dem Leben zu.
Ich bin Hoffnungsträger.

Karsamstag

Zwischenzeit.
Das Grab ist verschlossen,
alle Hoffnung gestorben,
und die Trauer ist dunkel und schwer.

Die Freunde Jesu tragen sie.
Ausweglosigkeit,
Lähmung,
Ohnmacht …
Gibt es wirklich ein Danach?

Ich teile das Gefühl der Ausweglosigkeit.
Ich stelle mich
zu den Frauen und Männern
und bin selbst
in meiner Trauer
nicht abseits oder allein.

Karfreitag

Ich erinnere mich,
Jesus ist einen schweren Weg gegangen
einen Kreuzweg.

Jesus weiß, wie das ist,
verzweifelt,
leer,
am Ende
zu sein.

Es ist nicht einfach,
mich dieser Dunkelheit zu stellen,
aber ich weiß, dass es richtig ist.

Ich stelle mich
und werde erleben,
dass ich durch die Dunkelheit
zum Licht finden kann.

Online Gottesdienste

Ein Zwischen-Rückblick

Die Erfahrungen mit unserem Gottesdienstkonzept sind positiv.
Das liegt zu allererst an dem wunderbaren Team, das diese Gottesdienst gestaltet und sich so persönlich und authentisch einbringt.
Die Rückmeldungen sind ebenfalls positiv. Sie zeigen, dass auch die digitalen Gottesdienste Nähe aufbauen und zum Mitfeiern anregen. Dazu trägt auch die Flexibilität bei, dass wir online zu verschiedenen Zeiten und auch öfter dabei sein können.

Es gibt aber auch kritische Punkte:
Das ist zum einen der Aufwand. Online-Gottesdienste sind ein eigenes Format und nicht nur eine Spycam in einen traditionellen Gottesdienst. Neben den liturgischen Herausforderungen kommen die Fragen nach Lichtkonzept, Kameraführung und Regie.
Auch die technische Lernkurve ist steil und lang. Die Einstellungen und Bedienung der Kamera, der Ton, das Licht und das Zusammenwirken aller Komponenten steckt voller (kleiner und größerer) Fehlerquellen.

Mein Zwischenergebnis lautet: Ja, unser Konzept braucht viel Übung und Zeit, aber birgt auch interessante Lernerfahrungen. Die Erfahrungen miteinander und die Rückmeldungen sind gut und vielversprechend. Wir glauben, Online-Gottesdienste sind viel mehr als eine Notlösung, eine gute Investition in die Zukunft.

Unser Kanal:

Online-Gottesdienst Schritt für Schritt III

Das Bild

ist das augenfälligste digitale Angebot. Es geht um Bilder, die uns bewegen, und mit bewegten Bildern geht das oft leichter. Aber ein Online-Gottesdienst sollte keine Spycam in einen Gottesdienst hinein sein, sondern ist eine eigene Veranstaltung und eine eigene Form, Gottesdienst zu feiern. Die Gedanken zur Regie, Dramaturgie und zur Mitwirkung sind wichtiger als die technische Ausstattung. Aber ohne die technische Ausstattung fehlen die Werkzeuge, damit der Gottesdienst gefeiert werden kann. Mit dieser Ausstattung haben wir gute Erfahrungen gesammelt.

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Online-Gottesdienst Schritt für Schritt I

Nach vielen Wochen mit planen, testen, üben – fasse ich unsere Erfahrungen in Lieme hier zusammen. Ich gebe konkrete Tipps zum Konzept, der Technik und den kleinen Tücken im Alltag. Das soll euch ermutigen, euren eigenen Weg zu gehen aber dabei auch einige Zeit und Umwege ersparen. Und mir hilft es, die Schritte zu reflektieren und innerlich aufzuräumen. Die technischen Fragen sind dabei nur eine Seite und eigentlich der zweite Schritt. Die erste Aufgabe ist es, einen Gottesdienstablauf zu finden, der auch onlinekompatibel ist.

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Freude

Gerade erst ist der Schnee weggetaut, und der Wetterbericht sagt auch schon wieder Kälte an, aber heute, heute gehe ich durch die Dorfstraße und sehe sie: Freudeblumen. Ich weiß, das ist nicht ihr botanischer Name, aber das lösen sie in mir aus. Diese kleine, zarte und leuchtende Pracht wecken die Freude in mir.

„Blumen sind das Lächeln Gottes“, habe ich mal gelesen. Ja, denke ich – nein spüre ich und lächle mit.

Gottesdienstkonzept 2021

Der Umgang mit dem Virus SARS-CoV-2 (Corona) fordert weiterhin unsere Achtsamkeit und Beharrlichkeit. Impfungen werden frühestens im kommenden Sommer  Erleichterungen bringen. Ich stelle mich auf einen langen Weg ein. Und – Corona ist ja nicht das einzige Problem für uns als Kirche.

Damit wir von nicht immer nur an Notlösungen arbeiten, brauchen wir aber auch Zeit für langfristige Lösungen, die auf die Notwendigkeiten reagieren, die sich aus dem gesellschaftlichen Wandel ergeben.

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