Predigt zu Johannes 7,37-39 – Exaudi 2021

Nach dem » Spaziergang mit Bibel zum Predigttext (siehe unten), hier die zugehörige Predigt, die ich als Gastprediger in der Kirchengemeinde Bornim und Golm halten durfte.

Himmelfahrt und Pfingsten öffnen den Raum für unser Kirche sein.

Die Predigten sind sehr ähnlich, aber mit je eigenen Akzenten. Ich veröffentliche sie beide, weil es vielleicht gut tut, eine zu hören und nach ein paar Tagen die andere. Es könnte ein eigenes Gespräch mit dem Bibeltext fördern oder die Auseinandersetzung mit dem Predigtgedanken.

Predigt zum Bibeltext am Sonntag Exaudi in Golm
Predigt zum Bibeltext am Sonntag Exaudi in Bornim
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Online Gottesdienste

Ein Zwischen-Rückblick

Die Erfahrungen mit unserem Gottesdienstkonzept sind positiv.
Das liegt zu allererst an dem wunderbaren Team, das diese Gottesdienst gestaltet und sich so persönlich und authentisch einbringt.
Die Rückmeldungen sind ebenfalls positiv. Sie zeigen, dass auch die digitalen Gottesdienste Nähe aufbauen und zum Mitfeiern anregen. Dazu trägt auch die Flexibilität bei, dass wir online zu verschiedenen Zeiten und auch öfter dabei sein können.

Es gibt aber auch kritische Punkte:
Das ist zum einen der Aufwand. Online-Gottesdienste sind ein eigenes Format und nicht nur eine Spycam in einen traditionellen Gottesdienst. Neben den liturgischen Herausforderungen kommen die Fragen nach Lichtkonzept, Kameraführung und Regie.
Auch die technische Lernkurve ist steil und lang. Die Einstellungen und Bedienung der Kamera, der Ton, das Licht und das Zusammenwirken aller Komponenten steckt voller (kleiner und größerer) Fehlerquellen.

Mein Zwischenergebnis lautet: Ja, unser Konzept braucht viel Übung und Zeit, aber birgt auch interessante Lernerfahrungen. Die Erfahrungen miteinander und die Rückmeldungen sind gut und vielversprechend. Wir glauben, Online-Gottesdienste sind viel mehr als eine Notlösung, eine gute Investition in die Zukunft.

Unser Kanal:

Gottesdienstkonzept 2021

Der Umgang mit dem Virus SARS-CoV-2 (Corona) fordert weiterhin unsere Achtsamkeit und Beharrlichkeit. Impfungen werden frühestens im kommenden Sommer  Erleichterungen bringen. Ich stelle mich auf einen langen Weg ein. Und – Corona ist ja nicht das einzige Problem für uns als Kirche.

Damit wir von nicht immer nur an Notlösungen arbeiten, brauchen wir aber auch Zeit für langfristige Lösungen, die auf die Notwendigkeiten reagieren, die sich aus dem gesellschaftlichen Wandel ergeben.

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Reformationsfest 2020

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Blick in die Kirche in Bergkirchen

Gemeinsamer Gottesdienst der Kirchengemeinden Bergkirchen, Lieme und Retzen am 1 November 2020.

Anhand von vier falschen Alternativen fragt die Predigt von Fred Niemeyer nach Aufgaben und Möglichkeiten, um den aktuellen Wandel als Kirche gemeinsam zu gestalten.

  1. Was brauchen wir – statt Dogma gegen Bedürfnis
  2. Vertrauen in den lebendigen Gott – statt Tradition gegen Innovation
  3. Das Internet nutzen – statt Analog gegen Digital
  4. Gemeinsamkirche – statt Individualismus gegen Teamwork
    Und ein verbindendes Ritual.

Misericordias Domini

Wir sind auf dem Weg von der Passionszeit und Ostern hin zu Pfingsten. Wir möchten gerne wieder zusammen Gottesdienst feiern, aber wir nehmen auch den Infektionsschutz ernst. Also suchen wir nach Wegen, Vertrautes zu pflegen und Neues zu wagen. Wir vertrauen auf die Kraft des Geistes, der uns seit Pfingsten immer wieder begeistert.

Die Predigt zu 1 Petrus 2 teile ich ausgedruckt als Lesepredigt, die an der Kirche ausgehängt, und als Audioversion hier zum Anhören – als eine Brücke zwischen analoger und digitaler Kommunikation des Evangeliums.

Die Musik hat Ingrid Stein an unser Liemer Orgel eingespielt.

Orgelmusik eg 561: Jesus unser Trost und Leben
Predigt am Sonntag Misericordias Domini zu 1 Petrus 2,21b–25 zum Anhören [8:50 Minuten]
Orgelmusik François Couperin Dialogue

PS: » Die Predigt als PDF zum Download

Weihnachten 2019

Heilig Abend. Viele Menschen, hohe, aber ganz unterschiedliche Erwartungen.

Es soll besonders schön, stimmungsvoll, berührend werden – aber weniger könnte mehr sein und darum geht es doch an der Krippe.

Predigt zu Jesaja 1,3

Am Morgen danach ist alles entspannter und nicht mehr so aufgeladen mit Erwartungen. Am ersten Weihnachtstag kommen weniger Menschen zum Gottesdienst aber mit mehr Zeit.

„Haben Sie noch Hoffnung?“ Angesichts der Weltlage und ganz persönlicher Herausforderungen finde ich keinen Grund zum Optimismus, aber im Johannesevangelium eine ungewöhnliche Antwort.

Predigt zu Johannes 1,14 und Römer 7, 18

1. Advent 2019

Das neue Kirchenjahr beginnt, aber ist das wirklich ein Neuanfang?

Wir sehnen uns nach Licht, aber am Samstag haben wir erst imTrauergottesdienst Abschied nehmen müssen, von einem, den wir in unserer Gemeinde sehr vermissen.

Weihnachten steht vor der Tür, aber kann uns das noch berühren, wie in Kindertagen?

„Mache dich auf und werde licht, denn dein Licht kommt.“ Die Predigt geht einer alten Verheißung nach.

Predigt zu Jesaja 60,1

Visitation in der Kirchengemeinde Lieme

Zum Auftakt der Visitation haben wir Gottesdienst gefeiert. In der Predigt geht es um die Herausforderungen an uns als Kirche in dieser Zeit, notwendige Transformationen und wie uns Philipper 2, 5-7 dabei ermutigt.

Eine Anmerkung:
In der Predigt sage ich: „Kirche mit und für die Unkirchlichen sein„.
Im Kontext der Predigt meine ich mit „unkirchlich“ zunächst einmal Christ*Innen und Kirchenmitglieder, die selten oder gar nicht in unsere Institution kommen. Mit und auch für sie möchte ich Orte der Begegnungen gestalten, Symbole und Rituale suchen, die wir teilen können, und die uns verbinden … ohne, dass andere so werden müssen wie ich selbst.
„Himmlische Weltverbesserer“, die noch nie Mitglied der Kirche waren oder in einer anderen Religion aus Liebe handeln, sind dabei willkommen, sollen aber nicht vereinnahmt werden.

Als Kirche sind wir von Christus beauftragt zu Menschen zu gehen und von unseren Gotteserfahrungen zu erzählen. Als Institution möchten wir auch Mitglieder werben. Aber Kirche und auch Mitgliedschaft braucht immer wieder neue Ausdrucksformen und eine bunte Vielfalt an Möglichkeiten der Beteiligung.

Schulgottesdienst

Heute kommt die Grundschule in die Kirche. Alle freuen sich auf die Ferien. Für die Kinder der 4ten Klassen ist es auch ein Abschied, denn nach den Ferien gehen sie auf unterschiedliche, weiterführende Schulen nach Lemgo oder Bad Salzuflen.

Sie haben schon viel darüber nachgedacht, hingefühlt, sich vorbereitet. Im Reli-Unterricht wurde eine Tür das Symbol für diesen Übergang und steht nun auch in der Kirche.

Mit den Reli-Lehrerinnen haben sie Lieder, Texte und ein Anspiel vorbereitet und in der Kirche geprobt. Eltern haben gestern abend hier ein Lied eingeübt, das sie für die Kinder singen, und einige Fürbitten. Heute feiern wir einen großen Gemeinschaftsgottesdienst.