Weihnachten 2019

Heilig Abend. Viele Menschen, hohe, aber ganz unterschiedliche Erwartungen.

Es soll besonders schön, stimmungsvoll, berührend werden – aber weniger könnte mehr sein und darum geht es doch an der Krippe.

Predigt zu Jesaja 1,3

Am Morgen danach ist alles entspannter und nicht mehr so aufgeladen mit Erwartungen. Am ersten Weihnachtstag kommen weniger Menschen zum Gottesdienst aber mit mehr Zeit.

„Haben Sie noch Hoffnung?“ Angesichts der Weltlage und ganz persönlicher Herausforderungen finde ich keinen Grund zum Optimismus, aber im Johannesevangelium eine ungewöhnliche Antwort.

Predigt zu Johannes 1,14 und Römer 7, 18

1. Advent 2019

Das neue Kirchenjahr beginnt, aber ist das wirklich ein Neuanfang?

Wir sehnen uns nach Licht, aber am Samstag haben wir erst imTrauergottesdienst Abschied nehmen müssen, von einem, den wir in unserer Gemeinde sehr vermissen.

Weihnachten steht vor der Tür, aber kann uns das noch berühren, wie in Kindertagen?

„Mache dich auf und werde licht, denn dein Licht kommt.“ Die Predigt geht einer alten Verheißung nach.

Predigt zu Jesaja 60,1

Visitation in der Kirchengemeinde Lieme

Zum Auftakt der Visitation haben wir Gottesdienst gefeiert. In der Predigt geht es um die Herausforderungen an uns als Kirche in dieser Zeit, notwendige Transformationen und wie uns Philipper 2, 5-7 dabei ermutigt.

Eine Anmerkung:
In der Predigt sage ich: „Kirche mit und für die Unkirchlichen sein„.
Im Kontext der Predigt meine ich mit „unkirchlich“ zunächst einmal Christ*Innen und Kirchenmitglieder, die selten oder gar nicht in unsere Institution kommen. Mit und auch für sie möchte ich Orte der Begegnungen gestalten, Symbole und Rituale suchen, die wir teilen können, und die uns verbinden … ohne, dass andere so werden müssen wie ich selbst.
„Himmlische Weltverbesserer“, die noch nie Mitglied der Kirche waren oder in einer anderen Religion aus Liebe handeln, sind dabei willkommen, sollen aber nicht vereinnahmt werden.

Als Kirche sind wir von Christus beauftragt zu Menschen zu gehen und von unseren Gotteserfahrungen zu erzählen. Als Institution möchten wir auch Mitglieder werben. Aber Kirche und auch Mitgliedschaft braucht immer wieder neue Ausdrucksformen und eine bunte Vielfalt an Möglichkeiten der Beteiligung.

Schulgottesdienst

Heute kommt die Grundschule in die Kirche. Alle freuen sich auf die Ferien. Für die Kinder der 4ten Klassen ist es auch ein Abschied, denn nach den Ferien gehen sie auf unterschiedliche, weiterführende Schulen nach Lemgo oder Bad Salzuflen.

Sie haben schon viel darüber nachgedacht, hingefühlt, sich vorbereitet. Im Reli-Unterricht wurde eine Tür das Symbol für diesen Übergang und steht nun auch in der Kirche.

Mit den Reli-Lehrerinnen haben sie Lieder, Texte und ein Anspiel vorbereitet und in der Kirche geprobt. Eltern haben gestern abend hier ein Lied eingeübt, das sie für die Kinder singen, und einige Fürbitten. Heute feiern wir einen großen Gemeinschaftsgottesdienst.

Sommerkirche 2019

Nach den wunderbaren Erfahrungen im letzten Jahr starten wir in den Ferien die neue Sommerkirche. Sieben Gottesdienste outdoor: Die Kirchengemeinden Lieme und Retzen treffen sich im Rhiene in der A’Rhieba immer um 11:00 Uhr und anschließend zum Kirchkaffee. Am 14. Juli geht es los.

Gottesdienst mit Strandfeeling und Rapsfeld, Urlaubsstimmung und freiem Himmel. Ich freue mich drauf.

Unsere Sommerkirche ist auch ein wunderbares Beispiel guter Nachbarschaft und Kooperation von zwei Kirchengemeinden. Neue Wege, die Kraft sparen und wecken. Neue Orte, die unsere Herzen und Ohren öffnen. Neue Formen, die es leicht machen, generationsübergreifend zusammenzukommen. Es kann so einfach sein.

Familiengottesdienst

Unsere Kirche ist vorbereitet, die Familien können kommen, wenn wir Sonntag die „Schulkinder“ aus dem Kindergarten verabschieden.
Heute besuchen die Kinder den Wald und die Tiere, die dort ihren Lebensraum haben. Freude an Gottes Schöpfung. Staunen über die Vielfalt. Lernen, wie die Tiere und Pflanzen dort leben.
Und dann überlegen, was kann ich davon übertragen auf die Entdeckungen im neuen Lebensraum Schule, der auf die Kinder nach den Sommerferien waretet.

Gott, mit seiner Freude an der Vielfalt und ihr Segen gehen mit.

Die Zusammenarbeit mit dem Kindergartenteam unserer Gemeinde ist ein wunderbarer Teil meines Berufes als Pfarrer. Immer wieder die Perspektive der Kinder einnehmen, als Team Ideen entwickeln und umsetzen, Bewegungslieder und Gebete mit Bewegungen, Bibel und Glaube zum Anfassen – und dann wirklich zusammen feiern. Ich mag das sehr.

Gottesdienst feiern

Die Glocken läuten, die Tür steht offen, am Eingang steht der Küster und reicht dir ein Gesangbuch. Platz ist genug, du hast die Auswahl. Vielleicht setzt du dich zu jemanden, den du kennst oder willst auch mal einfach bei dir bleiben und suchst einen Platz nur für dich. Die Orgel oder der Posaunenchor beginnt mit kraftvoller oder leiser Musik. Und dann geht der Pastor nach vorne und spricht die Worte: „Im Namen Gottes …“ Der Gottesdienst hat schon angefangen. Aber wie sieht der Weg bis dahin aus?

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