Medienzentrale Smartphone

Aus Mobil-Telefonen sind Multimediazentralen geworden. Surfen im Internet, E-Mails, PDF, Social-Media, YouTube-Videos und auch Musik, Podcast und Hörspiele sowie Nachrichten und Zeitungsartikel. Wenn wir als Kirche etwas veröffentlichen und senden, stehen wir im direkten Vergleich zu vielen anderen Anbietern. Da finde ich es nützlich und inspirierend sich umzuschauen und auch zu reflektieren, was andere anbieten, auf welchem Wege ich es finden kann und wie die Nutzung mit Apps aussieht. So sind meine folgenden Tipps entstanden.

So sieht meine Oberfläche mit den wichtigsten Medien-Apps aus.

Das Smartphone wird neben dem PC immer mehr zum zentralen Zugang zu Informationen und Medien. Es ist einfach sehr praktisch, in einem handlichen Gerät alles und immer dabei zu haben. Wie alle Veränderungen wirft das Schattenseiten aber bringt auch Licht.
Das Smartphone kann inzwischen Zeitung, Radio, Fernseher, Musikbox und Bilderalbum sein. Technisch hat es schon den Walk- und Diskman, Diaprojektor und Super8Kamera ersetzt – aber auch das iPod bzw. den Mp3-Player. Trotzdem gibt es noch die Zeitung und das Buch aus Papier, die Schallplatte und sogar das Autokino. Es geht ja auch nicht um ein ideologisches Gegeneinander, sondern einen eigenen, selbstbewußten und hilfreichen Umgang mit den Möglichkeiten. Im Dschungel des Angebotes und veränderten Verhaltens von NutzerInnen notiere ich hier nur ein paar wenige Schlaglichter auf Apps und Inhalte.

Nachrichtenzentrale

Mir gefallen besonders die Nachrichten-App der Tagesschau und auch die Deutsche Welle: DW – Breaking World News. Für die regionalen Nachrichten aus NRW und OWL nutze ich die App WDR aktuell, die sowohl Schlagzeilen als auch Radio und Fernsehbeiträge übersichtlich und eben aktuell zusammenstellt.

Für fast alle öffentlich rechtlichen Fernsehsender gibt es eine eigene Mediathek-App. Ich habe zumindest die ARD-Mediathek und ZDFmediathek installiert – beide bieten Sendungen zum zeitversetzten Nachschauen und auch das komplette Live-TV.

Nicht kostenlos aber für 10 € im Monat bietet Readly per App eine mehr als umfangreiche Sammlung von Magazinen on- und offline zu lesen. Es lohnt sich einmal in den Kategorien zu stöbern, ob deine Zeitschrift dabei ist! [Chrismon, Spektrum der Wissenschaft, … aber auch Hobby und gelbe Presse :-]

Podcast und Radio zum Nachhören

Ebenfalls in unseren GEZ-Gebüren enthalten sind viele Hörspiele, Hörbücher und Dokumentationen – viel Auswahl und Qualität in einer Flatrate. Mit der App ARD-Audiothek lassen sie sich einfach abonnieren und auch speichern. Man kann in Themen stöbern und sich unter Entdecken aktuell inspirieren lassen. Zu meinen persönlichen Abos gehören:

  • Mensch Margot von NDR 1
  • NDR Kultur-Glaubenssachen
  • Hörspiel vom rbb Kultur
  • 180 Grad: Geschichten gegen den Hass von NDR Info
  • Phillips Playlist von NDR Kultur
    und auch
  • Das Coronavirus-Update von NDR Info mit Christian Drosten

Meine zweite Lieblingsapp für Podcasts ist die Castbox.
Hier kann ich kostenlose Podcast auch von anderen Anbietern abonnieren, wie zum Beispiel:

  • Unter Pfarrerstöchtern
  • Worthaus
  • Chrismon
    und auch
  • OK, America? von Zeit-online

Einer der größten Anbieter von Musik und Podcasts ist Spotify auch mit einer eigenen App. Auch hier gibt es kostenlose Angebote. Zum Beispiel:

  • anders hören

Zusammenfassung

Das Angebot ist riesig, aber das ist eine große Bibliothek auch. Ich verpasse mehr als mir manchmal lieb ist, aber auch zum Glück. Als digitale Kirche fällt unser Kirchturm jedenfalls noch weniger auf, als in einer Großstadt inmitten von Hochhäusern und neben dem Fernsehturm. Digitale Kirche braucht eben auch digitale Kontaktpflege und ab und zu einen Guide und Tipps untereinander. Die EKD hat dazu die Seite erstellt: Christliche Podcasts und Hörbücher.
Und du? Was sind deine besonderen Fundstücke? Womit machst du gute Erfahrungen? Gib deine guten Tipps doch auch weiter – und gerne auch als Kommentar hier unten auf der Seite.

Übrigens:

Liveradio

höre ich über das Internet mit der App RadioRec+ von Koni

  • Deutschlandfunk, WDR 1-5 … alle Radiosender, die auch über das Internet senden.

Hörbücher und Musik

Musik-Dateien, die ich auf dem Smartphone gespeichert habe, spiele ich mit dem VLC-Player ab, der auch Videos (MP4) beherrscht.

Speziell für Hörbücher, die ich von Kauf-CDs auf mein Smartphone übertragen habe, nutze ich den Smart AudioBook Player von Alex Kravchenko. Mir gefällt die übersichtlich Ablage und die intuitive Bedienung zum Beispiel der Sleep-Funktion.

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