Twitter

Social Media lebt von der Kommunikation in Echtzeit. Nachrichten (post) – bei Twitter Tweet genannt – werden nur über einen kurzen Zeitraum wahrgenommen und gelesen. Wer sich anmeldet, kann einzelnen Personen oder Institutionen folgen. Dann erscheinen deren Nachrichten in meiner Nachrichtenliste (Timeline). Themen werden mit einem #Hashtag (Schlagwort) kenntlich gemacht. So können auch unabhängig von den NutzerInnen, denen ich folge, Nachrichten wahrgenommen werden.
Die Plattform Twitter hat dabei eigene Vor- und Nachteile.

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Erfahrungen nutzen

Corona hat uns herausgeworfen aus vielen vertrauten Vollzügen der institutiona­lisierten Kirche. Das tat und tut (in) der Kirche weh. Ich möchte daran nichts schön reden.
Doch zugleich nehme ich auch gute Erlebnisse wahr. Digitale Kirche, die oft noch als Verirrung der Moderne skeptisch beäugt wurde, erwies sich als Brücke zwischen Kirche und Gemeindegliedern – vor allem aber zwischen Gemeindegliedern als Kirche. Zum Teil nur mit den Hochverbundenen, die schon Erfahrung mit digitaler Kommunikation haben. Teilweise aber auch mit Interessierten, die den Weg in die Institution nur selten gehen, dafür aber digitale Kommunikationswege selbstverständlich pflegen und hier erreichbar sind. Und teilweise haben sich Menschen aus der Not heraus an digitale Formen gewagt – sowohl als Anbieter- und Nutzer*innen. Was folgt nun daraus?

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Web-Seminare mit Zoom

Was geht, wenn das Gewohnte nicht geht? Gerade in unserem Traditionsunternehmen Kirche sind wir sehr auf lokale Veranstaltungen rund um unseren jeweiligen Kirchturm konditioniert. Da haben uns die verschiedenen Ausprägungen von Versammlungsverboten zum Schutz vor Covid-19 ins Mark getroffen. Einfach Abwarten bis es vorbeigeht, ist keine zukunftsorientierte Strategie.

Wie kann ich Zusammenkünfte, Seminare, Workshops organisieren, wenn ich mich lokal gar nicht treffen kann oder Abstand halten soll? Die Antwort ist digital und heißt zum Beispiel Online-Konferenz. Ich möchte zumindest ausprobieren, was ich davon in meinen Alltag in der Kirchengemeinde umsetzen kann, für Konfiunterricht oder Bibelstunden, Weiterbildung und Gesprächsgruppen. Also habe ich versucht, mich schlau zu machen und etwas recherchiert. Natürlich online 😉 Und gefunden habe ich Infos (nicht nur) zu Zoom.

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Kirche in der Cloud

Gedanken und Strategien zur digitalen Alltagsarbeit in Kirchengemeinde und Pfarramt.

Die Arbeit am und mit dem PC, Laptop, Tablet und Smartphone ist selbstverständlich geworden. Und je mehr wir so arbeiten, desto mehr Daten und Dateien fallen an. Damit steigt das Bedürfnis die Daten dabei zu haben: am Schreibtisch, im Gemeindebüro, an Sitzungsorten und Unterwegs.

Durch das Web und den immer besseren Zugang per WLAN und Freifunk ist die Lösung dafür ein Online-Datenspeicher – die Cloud.

Amazon macht eben damit mehr Umsatz, als mit seinem Web-Shop. (Und auch der nutzt ja die Cloud). Kostenlose Angebote wie die Dropbox, Google Drive, Microsoft OneDrive, die E-Post Cloud, Free Hidrive von Strato und jetzt auch Amazon Drive haben zwei Nachteile:
Wir vertrauen unsere Daten profitorientierten Firmen an, oft mit Datenschutzgesetzen nach amerikanischem Interessen und auch die Sicherheit der Daten während der Übertragung entspricht zumeist nicht unseren Sicherheitsansprüchen gemäß der DSGVO. Für Sitzungsprotokolle und Adressenlisten blieb bislang eigentlich nur die Papierform.

Eine kostenarme und datenschutzkonforme Lösung bietet die Nextcloud . Unsere Landeskirche hat nun dazu eine eigene Anpassung eingerichtet und stellt sie allen lippischen Kirchengemeinden und Mitarbeitenden zur Verfügung – die Kirchencloud.

Das Angebot ist wunderbar. Um es nutzen zu können sind aber nicht nur ein paar technische Herausforderungen zu meistern, sondern müssen Arbeitsabläufe umgestellt werden und Standards mit allen Beteiligten vereinbart und eingeübt werden.

Das ist nicht nur eine organisatorische Aufgabe. Die Art, wie wir Informationen teilen und ob wir von einander wissen, beeinflußt unser Mitteinander. Darum sehe ich in der Einführung der Kirchencloud auch einen Anlass, über die gewohnten Strukturen der Kommunikation in unserer Gemeinde nachzudenken. Sie ist eine Chance, die Kommunikation untereinander und mit Mitgliedern und Interessierten zu verbessern und damit eine Hilfe und Unterstützung für den Gemeindeaufbau.

Videoanleitungen zum praktischen Arbeiten mit der Kirchencloud (Nextcloud)

Die KonApp

Die Deutsche Bibelgesellschaft hat eine App herausgebracht mit der Pfarrer*innen und Gruppenleiter*innen mit ihren Konfi-Gruppen Nachrichten austauschen aber auch an Termine erinnern, Aufgaben stellen und Umfragen starten können. Die komplette Lutherbibel und die Basisbibel ist integriert – und das alles einfach und kostenlos.

Ich habe mir die KonApp angeschaut und eine Einführung und Tipps in einem VideoTutorial zusammengefasst.

Für Pfarrer*innen und Gruppenleitungen

Für Konfis

Den Teil wie Konfis die KonApp installieren, sich in ihrer Konfigruppe anmelden und die KonApp dann nutzen können, habe ich auch noch extra erstellt, um ihn den Konfis als kleine Anleitung zur Verfügung zu stellen.