Kirchentag: Erfahrungen an der Wunderbar

Drei Tage Powereinsatz in der mobilen Wunderbar am lippischen Rastplatz beim Kirchentag in Dortmund. Wir sind 11 Teamer*innen vom Credoweg. Und die erste Herausforderung ist es natürlich, drei Sorten Kaffee, drei Kaltgetränke und viele Tees logistisch zu händeln und lecker zuzubereiten.

Kaffee wunderbar, wird zum Beispiel individuell Portion für Portion gemahlen, aufgebrüht und auf Wunsch auch mit Schafsmilch serviert. Währendessen ist Zeit für ein Gespräch über unser Zeitgefühl, das Genießen und faire Produkte.
Psalm 23 dagegen wird kalt eingeschenkt. Nicht als Schafsmilch, sondern weil unser Hirte uns zum frischen Wasser führt. „Haben Sie das auch schon mal in diesem Jahr eine Erfrischung erlebt, für die Sie Gott danken konnten?“
Solche Verknüpfungen von Getränken und Theologie machen die Wunderbar aus. Fünf kleine Erlebnisstationen aus dem Credoweg laden zusätzlich zum Gespräch über Gott und den Glauben ein.
Die Gespräche können sehr persönlich werden und schon mal eine Stunde dauern oder eben einen kurzen Akzent setzen und eine Begegnung stiften, die mit einem Lächeln oder Segenswort endet.

Am Ende des Kirchentages sind wir müde, aber auch stolz und dankbar. Für das Teamerlebnis: Wir haben gut zusammengearbeitet, uns ergänzt und nie das Lachen verloren. Für die Begegnungen mit den Kirchentagsteilnehmer*innen an der Wunderbar, die uns inspiriert haben. Für den Zusammenhalt und das Gelingen unseres gemeinsamen Projektes: Einen lippischen Rastplatz mitten in Dortmund, als Treffpunkt für Christ*innen aus ganz Deutschland.

2 Antworten auf „Kirchentag: Erfahrungen an der Wunderbar“

  1. „Welche Kirchenjahreszeit liegt Ihnen besonders am Herzen?“ Das war einer meiner am meisten gesprochenen Sätze in meiner Schicht an der Wunderbar. Denn ich stand meist vor der geöffneten Klappe vor unserer Kirchenjahres-Uhr und versuchte, den Besucher/innen die Zeit ein wenig zu verkürzen, bis ihr Getränk fertig war. Für viele ist Ostern ganz besonders bedeutsam, weil ihnen die Auferstehung so viel Hoffnung gibt. Aber eine sagte sofort mit einem Lächeln, dass der Ewigkeitssonntag für sie das schönste Fest im Jahr sei. Sie würde an all ihre verstorbenen Lieben denken, die sie erwarten, wenn ihre Zeit eines Tages kommt. Das fand ich ein sehr berührendes Bild und sagte es ihr auch. Spontan nahm sie mich in den Arm und ging ihrer Wege. Solche Begegnungen waren so besonders wunderbar an der Wunderbar.

  2. Kirchentag in Dortmund 2019

    Ich fand es ein großartiges Erlebnis, das immer wieder Überraschungen bereitgehalten hat. Als Mitarbeiterin und auch als Teilnehmerin.

    Es war erst mein zweiter Kirchentag nach Hamburg und meine erste Bibelarbeit mit Eckard von Hirschhausen – und er war wunderbar. Ich hatte noch nichts von ihm gelesen oder im Fernsehn gesehen. Ich lerne halt noch immer dazu und kann was Neues erleben.

    Da waren die vielen Menschen, aber ich fühlte mich nicht umzingelt. Ich fühlte mich sicher! Freundliche Gesichter – manche sieht man sogar öfter – nette Gespräche, so viel Musik und dann noch gutes Wetter, ich fand es klasse.

    Ok, nach dem Gottesdienst im Westfalen Park taten mir Beine und Po weh, aber die Stimmung, das Erlebnis war es wert. Ich hab viele unvergessliche Momente erlebt. Begeistert werde ich von meinem zweiten Kirchentag erzählen.

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